Mindfuck-ZEN

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Mindfuck-ZEN

 

“I don’t absolutely necessirally agree with anything, I say.”

– unbekannter Verfasser

 

Die Macht der Imagination.
Eigentlich eine feine Sache. Manchmal allerdings auch nicht ganz risikolos, wenn zur falschen Zeit am falschen Ort entfesselt.
Im Straßenverkehr das Gesehene aus den “Fast&Furious”-Filmen mit dem eigenen Wagen umsetzen?
Keine gute Idee.
Während der morgendlichen Besprechung im Büro einfach mal verwegen auf den Konferenztisch springen und dem Chef (und allen anderen Anwesenden gleich mit) mal gehörig die Meinung geigen?
Könnte blöd ausgehen.
Aber von solchen eher kleinlichen Beispielen mal abgesehen: Was spricht dagegen, sich seiner Phantasie zu bedienen und die Welt öfter mal aus einem ganz eigenen Blickwinkel zu betrachten?

Warum uns hin und wieder ein Wechsel der Perspektive gut tut

Der Mensch nimmt seine Umwelt, seine Realität, in erster Linie sinnlich war.
Informationen werden visuell, akustisch, olfaktorisch und auch sensitiv an das jeweils zuständige Wahrnehmungsorgan heran getragen, dort in elektrische Impulse umgewandelt und zur Weiterverarbeitung an das Gehirn geleitet.
Der im Gehirn ankommende Impuls wird kategorisiert, zugeordnet, abgeglichen (zum Beispiel mit dem Gedächtnis) und schließlich interpretiert.
Eigentlich ganz einfach und vor allem ein Vorgang, den man sich nicht gerade oft bewusst macht oder gar in Zweifel zieht – jedenfalls, was das Ergebnis betrifft.
Und genau an dieser Stelle tritt bereits eine erste Möglichkeit in Erscheinung, das Resultat, den Sinneseindruck, zu hinterfragen und gegebenenfalls auch einmal neu zu bewerten: Durch den Vergleich mit bereits gespeicherten Daten neigt das Gehirn dazu, neue Eindrücke mit bekannten abzugleichen und schnell auch zu vereinheitlichen.
Nuancen werden angepasst, Unschärfen relativiert – das Gehirn klopft uns auf die Schulter und sagt: “Mach dir keinen Kopf. Kennst du alles schon. Ich habe alles im Griff. Vertrau mir.”

Vertrauen ist gut – Hinterfragen aber auch

Das Vertrauen in die eigene geistige Gesundheit ist natürlich sowohl Soll- als auch Istzustand für die meisten von uns.
Womit aber nicht gesagt sein soll, daß es unbedingt schädlich sein muss, die gerade erhaltenen Informationen noch einmal einer Neuinterpretation zu unterziehen und damit eventuell genau diesen kleinen Abweichungen von der in unserer Erinnerung gespeicherten Version gewahr zu werden.
Und bei diesem Vorgang kann uns unsere Vorstellungskraft, unsere Imagination als ein äußerst hilfreiches und mächtiges Instrument dienen.
Alleine durch die Fragestellung “was wäre wenn” wird im Normalfall bereits die Phantasie angeregt. Was bei jedem Kind an der Tagesordnung ist und seinen Ausdruck in dessem Spiel findet, tritt mit zunehmendem Alter in den Hintergrund, wird mehr und mehr durch das Vertrauen in unsere Erfahrung ersetzt.
Wir tun Verwirrendes und Abweichendes mit einem kurzen, irritierten Kopfschütteln ab und denken nicht weiter darüber nach.
An dieser Stelle sollten wir einfach öfter mal innehalten, einen Schritt zurück gehen und die jeweilige Situation oder den (Sinnes-) Eindruck noch einmal aus einer anderen Perspektive wahr nehmen.
Es zulassen, gerade die feinen Unterschiede bewusst zu erkennen und staunend hinzunehmen, daß auch unsere alltägliche Realität immer noch Variationen ihrer selbst aufweisen und uns damit überraschen kann.

licht verändert die perspektive

(Bildquelle: http://static1.bustaflash.com)

Der Phantasie im Alltag ihren Raum lassen

Wir werden von den Massenmedien mit Ablenkung durch unsere Tage geführt, konsumieren lieber die Träume und Visionen anderer Menschen in Form von TV, Kino und Massenspektakeln, als uns auf das Abenteuer unserer eigenen Vorstellungskraft einzulassen.
Nun muss ja nicht jeder seine Phantasien gleich in kreativer Form ausdrücken und etwa ein Buch schreiben oder einen Film drehen.
Selbst ein mit vollem Einsatz sämtlicher Phantasie-Ressourcen gespieltes Gesellschaftsspiel ª trägt bereits dazu bei, der Imagination im Alltag etwas mehr Platz einzuräumen und somit zur Gesunderhaltung unserer geistigen Zustände beizutragen.

Den Möglichkeiten der Entfaltung sind buchstäblich keinerlei Grenzen gesetzt.

Alles kann – nichts muss. 

Einfach machen.

Und dann lass’ dich überraschen…

yes no gif

(Bildquelle: http://i.makeagif.com)

… klickst du hier für “Saugroboter Spider” ª

 

(Bildquelle: https://i.imgur.com)

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