Lumines-ZEN-z = Intelligenz ?

hal 9000

Lumines-ZEN-z = Intelligenz?

“I’m sorry, Dave. I’m afraid I can’t do that.”
                                              – HAL 9000
“Ich leuchte, also bin ich.”
So könnte es vielleicht schon in einer ganz nahen Zukunft dein automatisiertes Zuhause für sich deklamieren und -falls du es eventuell mal irgendwann geärgert haben solltest- dir einfach den Zugang zum Haus -und damit zu sich selbst- verweigern.
Utopisch?
Nicht wirklich. Die Technik ist bereits präsent; die Netzwerkfähigkeit einzelner Produkte und Komponenten wird stetig optimiert und ausgebaut. Wann sich die ersten beiden selbst lenkenden Autos ein Duell liefern ist nur noch eine Frage von Zeit und Gelegenheit.
Nicht länger der (Un-)Möglichkeit.

Schöne vernetzte Welt oder eher Verstrickung im globalen Netz?

Sicherlich muss man hier beide Seiten der Münze betrachten und sich bewusst werden, dass wir den fortschreitenden Prozess der Digitalisierung und damit der immer tiefer in unseren Alltag eingreifenden Vernetzung längst keinen Einhalt mehr gebieten können.
Dieser Zug ist längst abgefahren – und das ist gut so.
Die unter der Haube des Alltags werkelnde Automation von Abläufen und Prozessen in allen Bereichen des Lebens würden uns sicherlich sehr schnell vollkommen überfordern, wollten wir versuchen, sie wieder von Menschen kontrollieren zu lassen.
Lediglich die Entscheidung, wie weit wir den Geist der Maschine in unserem persönlichen Umfeld wirken lassen wollen, bleibt uns noch selbständig zu treffen.
Auf dessen umtriebiges Zugreifen und Abspeichern sämtlich verfügbarer rationaler und irrationaler Daten und Informationen im öffentlichen Sektor unseres Lebens haben wir schon lange keinen Einfluss mehr.
Und das ist vielleicht nicht ganz so gut.
Aber mit Sicherheit ist es auch nicht gleich das Ende der Welt.

Die Möglichkeiten nutzen – aber mit Herz und Verstand

Die Musiksammlung in der Cloud, sämtliche Fotos seit der Geburt ebenso und jederzeit auf Zuruf die Möglichkeit zum Abruf relevanter Informationen für meine Interessen und täglichen Bedürfnisse?
Coole Sache.
Aber bitte nicht komplett offen auf allen Kanälen funken – ein bisschen Selbstschutz sollten wir uns jederzeit gönnen und selber kontrollieren (soweit möglich), wer unter Umständen außer uns selbst noch Zugriff auf den von uns produzierten Datenstrom hat.
Anleitungen und Tipps zu eigentlich jedem nur denkbaren Prozedre in diesem Zusammenhang gibt es ohne Ende im Internet.
Wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil.
Wer nicht lesen kann, lässt sich einfach von seinem Smartphone vorlesen.
Aber nicht so laut, dass der Nachbar alles mithören kann.
Man kann ja nie wissen…
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