… einfach mal ausset-ZEN 

im cappuccino rühren

 

Das süße Nichtstun sinnlich erleben

 

Im Kaffe rühren und dabei das Denken ausschalten

Wer produktiv sein will, muss sich kreative Pausen gönnen.
Das soll aber nicht heißen, das die Pause selber kreativ sein soll, sondern das eine Pause vom kreativ-sein statt findet.
Eben alle Gedanken los lassen – sich dem Nichtstun und Nichtsdenken hin geben. Einfach nur da sitzen, im Kaffee (oder was-auch-immer) rühren und sich darin verlieren.
Ent-spannung duch Unkreativität.

Sich die Zeit zum Ausset-ZEN nach Gefühl und nicht nach Uhrzeit nehmen

Unser ganzer Tag wird von der Uhrzeit bestimmt.
Eine Erfindung des Menschen, um sich ein Konstrukt des Ablaufs der Zeit, wie wir sie wahr nehmen und verstehen, zu schaffen und sich diesem anzupassen. Ein Korsett, um uns herum geschnürt, um eine Vorstellung von Ordnung in die alltäglichen Abläufe zu bringen und dem Menschen einen definierten Handlungsrahmen vorzugeben.
Überflüssig wie ein Kropf, aber auch der Liebling aller Arbeitgeber.
Diesen starren Rahmen zumindest für unsere unkreativen Pausen aufzubrechen, zu den Momenten, die uns unser Körper oder unser Geist vorgeben, ist nicht nur ein kleiner aber nichts desto trotz äußerst befriedigender Akt der Rebellion, sondern auch der natürliche Weg der Abläufe, wie sie vom großen Zeitgeber – dem Universum – von Anbeginn aller Zeit (eben 😉 ) vorgegeben werden.

Das Ausset-ZEN zelebrieren

Ob durch das Aufsuchen eines Lieblingsplatzes, dem Ausüben bestimmter (Entspannungs-) Rituale oder dem Zusammensein mit bevorzugten Menschen oder auch Tieren:
Wer es schafft, der kreativen Pause dem Flair des Besonderen oder auch dem genauen Gegenteil – dem komplett Unbesonderen – anzuheften, wird den gesamten Prozess noch um einiges intensiver und wohltuender erfahren, als dieser sowieso schon ist.
Hier gilt auch wieder: Probieren geht über studieren.
Einfach mal solange unterschiedliche Szenarien ausprobieren, bis man bei einer Sache das Gefühl hat, dem Optimum der Entspannung so nahe wie möglich gekommen zu sein.
In der Regel hat aber jeder bereits sehr schnell eine ziemlich genaue Vorstellung davon und ein Gespür dafür, was ihm am ehesten gut tut.

Übrigens muss “Entspannen” nicht zwingend mit den Begriffen von Stille oder Ruhe in Zusammenhang gebracht werden. Wer sich durch das Hören heftigster Heavy-Metal-Musik (oder was immer auch die persönliche Präferenz sein mag) oder wildem Tanzen oder sonstigen Bewegungsanfällen entspannen kann, soll natürlich auch genau das tun.

Ein jeder nach seiner Façon.

Hauptsache unkreativ.

Bunte Vielfalt und Abwechslung ist beim Ausset-ZEN ebenso wichtig, wie auch in allen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens.

 

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