Drei-ZE(h)N Regeln

dreizehn Regeln, eBook, Cover

 

Dreizehn Regeln

 

es waren,

es werden,

es sind-

für Dich geschrieben,

mein Kind.

1

Verrenk‘ Dir nicht

Dein Hirn

im Hier,

wärs erste,

was ich mir erbitte.

Vergiss‘ für den Moment

das Jetzt-

der Sand rinnt ewig

durch die Mitte.

2

Dreh‘ Dich herum

und steh‘ nicht still-

spring‘ vorwärts,

rückwärts,

durch die Zeit.

Verlass‘ den Pfad,

für Dich getreten.

Und sieh vor allem

Blumen dort,

wo and‘re Unkraut

nur noch jäten.

3

Sei unbeständig-

flatterhaft!

Bleib‘ niemals lang

an einem Ort.

Und tust du es

bei Zeiten doch-

bleib‘ nur

der Liebe wegen dort.

4

Sei immerdar

zum Sprung bereit-

lass‘ niemals

deine Zweifel siegen.

Hab‘ nie

die Angst,

es sei zu weit-

wenn du dran glaubst,

kannst du

auch fliegen.

5

Nimm‘ jeden Tag

als ein Geschenk,

wo drumherum

die Nacht gebunden.

Und nutze ihn,

doch stets bedenk,

daß es nicht reicht,

nur zu bekunden.

6

Nimm‘ Dir die Zeit,

Dich selbst zu finden.

Glaub‘ nicht an das,

was Glauben macht.

Denn meistens

fall‘n nur leere Worte,

werden Schatten

in der Nacht.

7

Sei auf der Hut

vor falschen Freunden-

sie zu erkennen,

ist nicht schwer.

Sie huld‘gen

materiellen Werten,

halten Liebe

für verquer.

8

Vertau‘ nie nur

auf Deine Sinne-

hör‘ auf die Stimme

tief in Dir.

Entdeck‘ das Wunder

der Gefühle-

sie sind das

göttlich’ Elixier.

9

Trau‘ nicht

gesproch‘nen Worten-

schau in die Herzen tief.

Dort schreiben

unverhüllt Gedanken

Dir einen

wahrlich

off‘nen Brief.

10

Nutz‘ jede Chance

Dich selbst

zu prüfen

und denke

über Dinge nach,

die Deinem Tun

zuwider liefen.

11

Auf Worte

lass stets

Taten folgen-

so will‘s der Wahrheit

stet‘ge Pflicht.

Bereue nie

der Taten Folgen-

nur so

bewahrst Du

Dein Gesicht.

12

Versuche nie

nur zu versuchen-

auch Scheitern

ist bloß

ein Gelingen.

Und was Du auch

den Göttern schenkst-

schau‘ nicht,

was and‘re

ihnen bringen.

13

Nur eines noch,

mein Kind:

Für Dich

steht nichts

geschrieben.

Auch diese

meine Worte sind

bloß Ausdruck

meines Lieben.

Text und Bild © 2017 Ralf P. Westhoff

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