aufs Wesentliche kon-ZEN-trieren

aufs wesentliche konzentrieren

aufs Wesentliche kon-ZEN-trieren

“I only visit reality as a tourist.”

– unbekannter Verfasser

Den größten Teil des Tages verbringen wir im halb-bewussten Zustand unseres Seins und Tuns.
Wir sind irgendwie anwesend, wo wir anwesend sein müssen.
Wir tun zumeist, was eben gerade zu tun ist.
Aber nur den kleinsten Teil dieser Aktionen erleben wir wirklich bewusst und mit voller Konzentration auf den Moment, in dem wir es tun.
Du kennst bestimmt dieses komische Gefühl, mit irgendeiner Absicht in einen Raum gekommen zu sein und dann da zu stehen und dich zu fragen: “Was wollte ich denn jetzt hier?”


Oder auch, eine Handlung durchzuführen und mit den Gedanken ganz woanders zu sein, bis du irgendwann inne hältst und dich fragst:
Was habe ich da eigentlich gerade die ganze Zeit gemacht?”
Routinehandlungen werden lieblos und ohne Achtsamkeit abgespult – oder wann hast du dich zum Beispiel zuletzt beim Spülen des Geschirrs über jeden einzelnen Gegenstand gefreut, der durch die Kraft deiner Hände wieder zum Strahlen gebracht wurde?(Schlechtes Beispiel für alle Besitzer einer Spülmaschine – aber egal).

Das Wesentliche einer Aktion voller in Klarheit wahrnehmen

Bei der nächst möglichen Handlung, die du ausführst, achte einmal ganz genau auf jeden einzelnen Akt deines Tuns und was du dabei empfindest – welches Feedback dir quasi das Objekt deines Be-Handelns im gleichen Moment zurück gibt.
Welche Veränderung sind sinnlich wahrnehmbar (Gestalt, Geruch, Gewicht, etc.)?
Was sind ganz konkrete Auswirkungen deines Tuns? Ist ein Ergebnis sofort zu erkennen oder musst du das Gelingen/ Scheitern deines Tuns erst noch eine gewisse Zeit lang abwarten – etwa beim Kochen (übrigens für mich persönlich eine der spannendsten Handlungen, um jede kleinste Veränderung, die mein Handeln bewirkt, zu beobachten).

Lass dich überraschen, wie wunderbar Aktion und Reaktion beim genauen Hinsehen sein können

Wenn ein Kind ein Spiel spielt, dann lebt es dieses Spiel mit jeder Faser seines Körpers und seines Geistes in genau dem Moment. In seinem Hier und Jetzt erschafft es in diesem Moment seine eigene Realität.
Irgendwann im Laufe unseres Lebens scheinen wir diese Fähigkeit einzubüßen.

Wenn sie auch nicht vollständig verschwindet, so verblasst sie doch zusehends im farblosen Einheitsbrei unseres Alltags und hinterlässt eine Lücke, die uns stört, aber deren Grund wir uns nicht zufriedenstellend erklären können.
Etwas mehr Achtsamkeit auf gerade die kleinen, die alltäglichen Handlungen, Gedanken, Worte und Gesten können dabei helfen, uns selbst -und damit dem Kind in uns- wieder näher zu kommen und das Leben etwas bunter und spannender wahr zu nehmen.
So, wie es auch ist.
Unsere eigene Realität erfahren.
Und nicht nur die, welche wir als Tourist bereisen.

 

… klickst du hier für  “die Entstehung der Realität”ª

 

(Bildquelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com)

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