ZEHN ZEN REGELN

zehn ZEN Regeln

Zehn ZEN Regeln oder warum du nicht allen Regeln folgen musst

 
Alle Leser, die sich dem Chaos verpflichtet fühlen, können an dieser Stelle erstmal aufhören zu lesen und sich anderen Dingen widmen.
Wie zum Beispiel ihre Wohnung aufzuräumen oder so…
Alle anderen: Befolgt jeden Tag die Regeln in oben angezeigter Grafik und ihr werdet ein reiches Leben voller Liebe und Inhalt und Glück und Gesundheit und ohne Steuern zahlen zu müssen leben. Einfach so.
Nur indem ihr ein paar einfache Regeln befolgt.

Klingt zu schön um wahr zu sein?
Sehe ich genau so.
Dabei ist der Ansatz allerdings gar nicht mal verkehrt – aber auf ein paar Dinge mehr kommt es in dem Zusammenhang natürlich doch schon an.

Worauf es beim Erstellen und Befolgen von Regeln vor allem ankommt

Die Regeln, von denen ich hier schreibe, verstehe ich als „Interpretations-Regeln“.
Das soll heißen, das ich sie zwar (ausschließlich für mich selber) erstellen und auch sodann befolgen kann – aber eben auch nicht unbedingt muss. Die Regel selber darf nicht als ein starres und unflexibles Gebilde erscheinen, sondern sie muss dehnbar, formbar, anpassbar und absolut flexibel in jeglicher Hinsicht sein. Zeitlich, örtlich und inhaltlich.
Das muss sozusagen die Grundregel aller Regeln sein. Vor allem derjenigen, von denen ich mich beeinflussen lassen möchte. Und welche das letztlich sind, suche ich mir ganz alleine aus.
Falls nötig jeden Tag aufs neue.

Wie Regeln helfen können, nützliche Strukturen im Alltag zu entwickeln

Wenn du deinen Tagesablauf dahin gehend optimieren möchtest, so viel Zeit wie nur irgend möglich für dich selbst und die Dinge zu haben, die du am meisten liebst, sind Regeln ganz gut geeignet, dir einen Handlungsrahmen vorzugeben, der dich von einer Aktion zur nächsten durch den Tag führt. Die Regeln nehmen dich an deiner Hand und leiten dich. Und um überhaupt ein Gefühl für diesen Ablauf von Regeln zu bekommen, kann man sich unter Umständen entsprechende Einträge in einer App mit Erinnerungsfunktion hinterlegen und chronologisch ordnen.

Da kommt es übrigens auch mal richtig gut, dem erinnernden Smartphone den Finger zu zeigen (bzw. damit zu wischen) und zu sagen: Nö. Passt mir grad nicht. Mach ich anders. So.

Warum im Leben (zum Glück) nicht alles regelbar ist

Das Leben ist am echtesten, wenn es spontan sein darf.
Nicht immer am besten, denn auch blöde, bisweilen gar schreckliche Dinge geschehen ihrer Natur entsprechend meistens spontan und unerwartet. Schöne und glückliche allerdings auch. Aber das macht sie auch authentisch. Alles andere würde sich wohl eher so anfühlen, wie auf dem Reissbrett geplant – nur das man sich dann irgendwann die Frage stellen würde:
„Wer verdammt nochmal lässt sich so einen Scheiß für mein Leben einfallen?“
Und mal ganz ehrlich: DAS will sich doch echt keiner fragen müssen, oder?

 

 

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