immer diese Diskrepan-ZEN

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immer diese Diskrepan-ZEN

Diese Tage, an denen du denkst: „Och nö, komm – jetzt ist aber gut…“

Auf der einen Seite: Du und deine Hoffnungen, Wünsche und Träume.
Auf der anderen Seite: Das Leben und dessen kleine Schwester – die Realität.

Wer sitzt am längeren Hebel?
Wer trifft letztlich die Entscheidungen, die relevant für das Morgen sind?

Und was kannst du tun, um in beiden Fällen sagen zu können: „Ich!“

Wenn der Wunsch der Vater des Gedanken ist

Es vergeht kein Tag, keine Stunde und kaum eine Minute, in der wir uns nicht etwas wünschen.
Oft sogar vollkommen unbewusst, quasi „aus dem Bauch heraus„.
Wünsche sind unser subtiler Versuch, das Geschehen um uns herum zu beeinflussen und in die von uns präferierte Richtung zu lenken.

Aber leider bleibt es auch oft genau dabei: Dem Wunsch und sonst nix.

In gewissen Kreisen der esoterischen Lebensberatung wird gerne immer wieder das Motiv vom Wünschen und Bekommen proklamiert.

Wünsch dir einfach was beim Universum und es wird liefern.

Ja nee – is klar.

Schade, das immer noch so viele daran glauben (auch so ein abstrakter Begriff, der zumeist aus dem Zusammenhang seiner ursprünglichen Bedeutung gerissen wird) – und sich dann wundern, wenn sie merken, dass alles Wünschen nichts gebracht hat und das Leben sich rücksichtslos für die andere Richtung, Option oder Realität entschieden hat.

Der Wunsch ist, was er ist und auch immer bleiben wird:
Der Ausdruck unserer Hoffnung, etwas möge sich doch bitte, bitte in die Richtung entwickeln, die wir für die bessere und positivere für unsere Zukunft halten.

Und nicht mehr.

Er hat einfach nicht genug Macht, um wirklich auf die Realität einwirken und Veränderungen in der Entwicklung nehmen zu können.

Es mangelt dem Wunsch einfach zu sehr an Substanz, an Power, um wirklich in oder an der Realität etwas ausrichten zu können.

Dafür braucht es schon ein bedeutend wirksameres und stärkeres Instrument unserer geistigen Fähigkeiten…

Was kann der Willen besser als der Wunsch?

Wer wirklich Einfluss auf die Gestaltung seiner Zukunft nehmen möchte, kann das nur unter Nutzung seines Willens tun.
Das Wollen vermag es sehr wohl, auf das abstrakte Gebilde namens Realität einzuwirken und es schließlich auch zu verändern.

Und das in exakt die Richtung, die auch von uns gewünscht ist.
Das Wollen schließt etwas ein, das beim lediglichen Wünschen zumeist außer Acht gelassen wird: Das Handeln, welches im optimalen Fall daraus erfolgt.

Und genau dieses Handeln ist es, was den Unterschied ausmacht und letztendlich zum Erfolg führt, was die Beeinflussung und Lenkung möglicher Auswirkungen und deren Alternativen auf unser Leben betrifft.

…to be continued…

… und was den Zusammenhang mit Goethe betrifft:  

Goethe war Dichter

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